Die Dämmerwacht ist ein RP-Projekt aus dem Elder-Scrolls-Online Universum. Wie bieten ein interessantes Konzept in dem es darum geht Vampire zu jagen.
 
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 Irgendwann in der fortgeschrittenen Nacht

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Mujib

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BeitragThema: Irgendwann in der fortgeschrittenen Nacht   Fr Jan 26, 2018 12:00 am

"Hhhehh.. Weib . Wo willst du hin ? " knurrte Wulfruuf schlaftrunken. Seine unnachgiebige Hand griff grob nach ihrem Arm was sie leise aufzischen ließ. "Ich muss mal austreten"zischt sie leise um niemanden zu wecken" oder soll ich etwa in dein Bett pissen mein goldhaariger Hengst ? " gurrte ihre Stimme versöhnlicher um ihn zu beschwichtigen. " Komm lass mich los. Ich bin gleich zurück. Und dann verwöhn dich besonders gut. Versprochen ! " dabei will sie ihre Hand aus seinem Griff heraus drehen. "Beeil Dich Weib. Und bring mir etwas Met mit." wobei sich der blondhaarige Nordmann auf die andere Seite hievte um erneut schnarchend weiter zu schlafen.

Vorsichtig sah sie sich um. ~Was für Narren ~ dachte sie sich als sie sich aus dem Bett des Nord schob. Angewiedert blickte die Dunmer auf den nach Met stinkenden grobschlächtig behaarten Affen der dachte das er ihr das Liebesgeflüster und die wonnigen Laute des Höhepunktes mit seinem Können und nicht mit seinem Goldbeutel bei ihr entlockt hatte. Es wurde Zeit eine weiter Nachricht loszuschicken.

Auf leisen Sohlen und grob eingehüllt in eine Decke verließ sie leise, aber recht unbekümmert die Schlafhalle der Soldaten. Niemand hielt sie auf oder dachte sich etwas schlechtes wenn eine Hure oder Dirne nächtlich durch die Gänge und Zimmer schlich. Es war so einfach hier seine Netze auszuwerfen das es schon fast eine Beleidigung war dies als ihre Prüfung zu sehen.
Dabei war sie bereit alles zu tun damit Björndulf Norsca sie als würdig hielt. Zwar war der letze Angriff gescheitert. Aber dies war nicht ihre Schuld wenn der Älteste der Vampire des Norsca Klans einen so Unfähigen schickte und nur einen Teil ihres gut durchdachten Planes ausführte.

Jetzt nun bot sich aber ein erneuter Moment an. Geschickt hatte sie ihre Fäden gezogen und herausgefunden das ein Teil der Söldner für einige Tage die Burg verlassen würden. Alles war vorbereitet. Selbst das Gift für das Essen war gut verwahrt und wartet nur noch auf den passenden Moment. Rasch schlüpfte sie in eine grobe Hose und Hemd. Dazu passende Stiefel und einen groben Umhang, so das sie nur recht nahe von den Wachen zu unterscheiden war. Ihre Schritte brachten sie rasch zur Hoftür, aus die sie heraus trat.

Kälte, Nass und unangenehm schlug ihr die Nacht entgegen. Aber zumindest schneite es nicht, sondern ein leichter Nebel lag auf dem feinen weißen Schnee der zum Morgen sicherlich wieder wegtaute. Mit geraden aber recht raschen Schritten begab sie sich hinüber zu den Stallungen und daran vorbei auf die dunkle und leere Fläche die halb verdeckt von der Schmiede und den Felsen an die sich die Burg anschmiegte, einen recht versteckt und uneinsehbaren Ort bot. Licht benötigte die Dunmer keines, als ihre Roten Augen sich gen den Wolkenverhangenen und Nebeligen Nachthimmel hob. Leise murmelte sie die Worte die den Segen Mephalas heraufbeschwor und die Magie der Veränderung sich nun mit weiterem Nebel und Düsternis auf diesen schwer einsehbaren Ort legte. Ihre Stimme veränderte sich leise als sie nun fast unsichtbar in dem Nebel den Ruf nach einem Familarschergen des Klans rief. Selbst wenn die Wölfe und Senche diesen Hochfrequenten Laut nun hörten, so würden sie ihn für einen der Fledermäuse halten, die trotz der Mühen der Falkner die Stunden der dusteren Nacht nutzen um die Feste zu erkunden. Es waren recht wenige die antworteten und zu ihr kamen. Aber einer würde ihr genügen.

Ihr ausgestreckter Arm war der Landeplatz von 2en. 3 weitere suchten sich ihre Schultern und den Kopf, um sich in ihren langen schwarzen Haaren festzuklammern. Ihre Mähne ausschüttelnd flatterte das etwa Ratten große Tier um sie herum. Ihre freie Hand zog die vorbereitete Nachricht aus der Tasche und wickelte sie um das Bein eines der Tiere um es anschließend mit einer feinen Lederschnur zu umwickel.

Das Schaben der Krallen auf dem Stein überhörte sie und die schwere mächtige Gestalt die auf sie zuflog sah sie nur im Augenwinkel ankommen, so das sie es schaffte sich halb zu drehen ehe ihr das Blut aus der Kehle schoss und sich der mächtigen Kiefer mit seinen langen scharfen Zähnen darum legte und ihr mit diesem Biss fast den Hals abtrennte. Ihr Körper fiel unter den Hieben der Klauen zerfetzt zu Boden, so das nur der dumpfe Aufprall und das erfolglose Röcheln nach Luft  den Nebel in leisem Geräusch durchdrangen. Weitere Hiebe ließen auch 2 der 5 Familare aus der Luft pflücken, die schwerfällig an Höhe gewinnen wollten. Ein 3 ter starb mit berstenden Knochen zwischen den Kiefern der weißfelligen Bestie die mit ihren fast 2,50 m selbst den größten Nord überragen würde. Der 5te entkam. Aber das war unwichtig. Denn die abgeschlachtete zerfetzt Dunmerleiche hielt immer noch die 4te Fledermaus umklammert, an dessen Bein die Nachricht hing.

Ob es der Geruch des Blutes oder die Kampfgeräusche waren was die Panik in den Ställen auslöste ist fraglich. Jedenfalls war das panische Wiehern der Pferde, dazu das Blöken der Ziegen ebenso laut in der Nebeligen Luft zu hören wie das Heulen und Knurren der Reitwölfe. Der Alarm wurde ausgelöst und Fackeln und Magische Lichter erhellten den Hof auf der Suche nach der Ursache.

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Mujib al Abneh at Hamisam
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